Review of Revenge of the Green Dragons (2014) by Bitescreen — 21 Jun 2017
Revenge of the Green Dragons zeigt, dass nicht nur Fußballer früh anfangen: Ende der 80er fliehen zwei Jungen von Hongkong nach Ellis Island – und geraten sofort in die Fänge der Queens-Gang Green Dragons.
Während die Untaten von Mafia oder Yakuza zumindest einem verqueren Moralkodex folgen, geht der chinesischen Variante jedwede Menschlichkeit ab: Ohne Grund wird geprügelt, geraubt und vergewaltigt, selbst vor der Verwandschaft macht man nicht halt.
So ist die Eskalation vorprogrammiert – und reißt beide Knirpse mit in den Abgrund. Auch wenn Martin Scorcese produziert und Andrew Lau (Internal Affairs) Co-Regie führt, ist Revenge of the Green Dragons kein Meisterwerk – wohl aber ein nostalgischer Ausflug ins Gang-Thriller-Genre der Reagan-Ära.
Lau inszeniert seine Hommage temporeich, unprätentiös stylish und äußerst brutal. Der Plot ist zwar vorhersehbar und ohne große Wendungen, dafür winkt ein unangenehmes Ende und ein garstiger Kommentar auf das Geschäft mit Einwanderern.
This review of Revenge of the Green Dragons (2014) was written by Bitescreen on 21 Jun 2017.
Revenge of the Green Dragons has generally received mixed reviews.
Was this review helpful?
