Review of The Town That Dreaded Sundown (1976) by Bitescreen — 21 Jun 2017
Im schwülen texanischen Frühling 1946 tötet ein Killer in Kapuze fünf Menschen – die “Texarkana Moonlight Murders” bleiben ungeklärt. 30 Jahre später verbinden sich in The Town that dreaded Sundown blutige Tatsachen und Fake-Doku-Bilder zum vielleicht ersten Slasher überhaupt.
Jetzt greift American Horror Story – Coven-Regisseur Alfonso Gomez-Rejon zum Stoff und dreht den Film zum Film zur Mordserie. Auch er streut scheinbar echtes Material in seine Interpretation, lässt das naheliegende Found-Footage-Format aber links liegen.
Stattdessen prägen Warte, bis es dunkel wird bedrohliche Rottöne und stylische Perspektiven aus Gomez-Rejons TV-Vergangenheit. Obendrein kaschieren viel Splatter und Sex die dahinplätschernde und leider mäßig spannende Geschichte um eine Überlebende auf der Suche nach dem Mörder.
Das erfundene Ende nebst Twist missen zudem das zähe Grauen des thematisch nicht unähnlichen Zodiac.
This review of The Town That Dreaded Sundown (1976) was written by Bitescreen on 21 Jun 2017.
The Town That Dreaded Sundown has generally received mixed reviews.
Was this review helpful?
