Review of American Honey (2016) by Bitescreen — 20 Jun 2017
Zugedröhnte Ausreißer auf einem Selbstfindungs-Roadtrip quer durch die Vereinigten Staaten: Die Prämisse von American Honey ist eine Mischung aus Kids und Into the Wild. Andrea Arnolds überlanger Coming-of-Age-Film ist dabei zwar genauso authentisch wie Larry Clarks Jugendporträt, misst jedoch die philosophisch-existenzielle Tiefe von Sean Penns Aussteiger-Meisterwerk.
In American Honey schaut man wirklich nur eher uninteressanten Kids beim Partymachen zu, während wunderschöne Bilder und ein treibender Soundtrack immerhin einen gewissen cineastischen Rausch erzeugen.
Wirklich stark ist American Honey aber nur beim Fokus auf die turbulente Beziehung der beiden Hauptfiguren. Wenn die kesse Star (etwas nervig: Sasha Lane) und der undurchsichtige Jake (richtig gut: Shia LaBeouf) sich raufen, lieben oder völlig ignorieren, ist American Honey so rastlos-verträumt, wie er eigentlich die ganzen 163 Filmminuten sein sollte.
This review of American Honey (2016) was written by Bitescreen on 20 Jun 2017.
American Honey has generally received positive reviews.
Was this review helpful?
