Review of Peeping Tom (1960) by Bruno L — 12 Feb 2011
1960 war "Peeping Tom" ein handfester Skandal, der die Karrieren von Karlheinz Böhm und dem britischen Meister-Regisseur Michael Powell (Leben und Sterben des Colonel Blimp, Dieb von Bagdad, Schwarze Narzisse, Die roten Schuhe) schlagartig beendete. Niemand, zumindest in Deutschland nicht, wollte den Traumprinzen von Sissi als âPeeping Tomâ, als einen perversen Spanner und Frauenmörder sehen.
Der Film wurde zur damaligen Zeit mehrheitlich als eklig, krankhaft und geschmacklos empfunden. Erst viele Jahre später wurde "Peeping Tom" nicht nur rehabilitiert, sondern auch gerechterweise als Meisterwerk des Horrorgenres gefeiert.
Heute wird er gerne als britische Ausgabe von Psycho angesehen. Er glänzt durch eine hervorragende Kameraarbeit und ausserordentlich guten Settings und klasse Szenebilder.
This review of Peeping Tom (1960) was written by Bruno L on 12 Feb 2011.
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