Review of Wicked Little Things (2006) by Thomas H — 19 Jan 2010
Wir kennen das Gefühl doch alle. Wir nehmen uns einen amerikanischen Horrorstreifen zur Hand, legen ihn in den Player, sehen ein paar Minuten und denken uns â??Verdammt â?? schon wieder fährt irgendeine Familie in irgendein verlassenes Haus mitten im Wald, wie spannend!â??
Schon in diesem Moment hegt man meistens die �berlegung, ob man nicht einfach gut 40 Minuten vorspulen soll, da man sich zumindest hier die sehr klischeehafte Handlung sehr gut vorher ausdenken kann. Die ältere Tochter ist unzufrieden, der böse Grundbesitzer will die Familie rausschmei�en etc. ... doch da waren noch einige vor Ewigkeiten mal in einem Bergwerk lebendig begrabene Kinder. Und wie es nun halt so ist wenn in einer verlassenen Gegend irgendwann mal jemand auf mysteriöse Art gestorben ist: Der ist gar nicht tot bzw. kommt als Zombie wieder. Irgendein Irrer versucht auch mit seltsamen Ritualen diese Zombies zu besänftigen.
Habt ihr bis zu diesem Zeitpunkt in der Story etwas komplett Neues gehört, dann kennt ihr einfach zu wenige Horrorfilme. Aber nun weiter im Text.
Bei â??Zombiesâ?? kommt allerdings hingegen noch dazu, dass die sehr wenigen Morde fast gänzlich im Off passieren und man neben Spannung, Atmosphäre und überzeugenden schauspielerischen Leistungen auch Splattereffekte weitestgehend vergeblich sucht.
Eigentlich schade, denn an sich wäre â??Zombiesâ?? kein besonders schlechter Film. Nur bietet er für eine derart konventionelle Story einfach zu wenig, um ihn aus der Masse zu heben und wie auch immer ansprechend erscheinen zu lassen.
This review of Wicked Little Things (2006) was written by Thomas H on 19 Jan 2010.
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