Review of We Are Still Here (2015) by Bitescreen — 19 Jun 2017
Längst hat der Massenmarkt Horror vom Kinositz aufs Sofa verbannt – und dort erhebt bereits die eine gute Idee einen schlechten Film zum vermeintlichen Grusel-Geheimtipp. So auch im Falle von We are still here.
Sein im Kern gewöhnliches Haunted-House-Debüt kleidet Regisseur Ted Geoghegan in einen charmant-braunen 80er-Jahre-Rollkragen, während weißäugige Kohlezombies Geister ersetzen. Doch was mit unheimlichem Klimper-Synthie-Sound, einer schleichenden Kamera und dezent überrumpelnden Schocks vielversprechend beginnt, wird mit immer schlechteren Akteuren, Logikfehlern und einer schon tausendfach erzählten Kleinstadtverschwörungsgeschichte zum filmischen Fiasko.
Am Ende profitieren lediglich Splatterfans – denn dann badet We are still here in Blut.
This review of We Are Still Here (2015) was written by Bitescreen on 19 Jun 2017.
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