Review of The Navigator (1924) by Jochen W — 03 Jan 2011
Keaton und die Maschine: In THE NAVIGATOR gerät Buster, ganz ähnlich wie im späteren Meisterwerk THE GENERAL, zwischen die Räder der Weltpolitik und erlangt so arglos die Fà 1/4hrung des Schiffes "Navigator".
Gemeinsam mit seinem Love Interest Betsy gelingt es ihm, sich einen vollständig kontrollierbaren Lebensraum zu schaffen - der freilich immer Mikrokosmos bleiben muss. Die Fahrt der Navigator ist (und bleibt auch à 1/4ber das Ende des Films hinaus) ziellos, eine gezielte Fahrt wird à 1/4berhaupt nicht in Betracht gezogen.
Die "unendliche Fahrt", jenes zentrale Motiv der Moderne, scheint der Preis, den Keatons Held zu zahlen hat fà 1/4r ein à 1/4berschaubares Leben, und die scheinbare "Rettung" - die Reintegration in die Weltgeschichte, die hier stets auch Militärgeschichte ist - durch ein auftauchendes U-Boot könnte letztlich auch nur die Integration in einen weiteren Mikrokosmos sein.
This review of The Navigator (1924) was written by Jochen W on 03 Jan 2011.
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