Review of The Girl with All the Gifts (2016) by Bitescreen — 20 Jun 2017
Rechtfertigt das Überleben von Millionen den Tod eines einzelnen? Diese auch in der Filmwelt uralte Frage steht im Zentrum von Colm McCarthys postapokalyptischem Quasi-Zombiefilm The Girl with all the Gifts.
Ähnlich wie beim Videospiel The Last of Us macht hier ein brandgefährlicher Pilz hilflose Menschen zu fressgeilen Hungries, während der Rest im reizvoll überwucherten England um sein Überleben kämpft.
Ein mögliches Gegenmittel trägt die infizierte, aber so gar nicht hirntote Melanie im Blut – dafür müsste das unschuldige Mädchen allerdings sterben. So entbrennt auf der rasanten Flucht durch die britische Heide ein moralischer Disput zwischen utilitaristischen Wissenschaftlern und ungewöhnlich menschlichen Soldaten.
Schön, dass The Girl with all the Gifts dabei nicht nur als Gesellschaftssatire ziemlich gut funktioniert – auch als Horrorthriller ist der gut ausbalancierte Streifen dank viel Blut und Abwechslung der vielleicht beste Genrefilm seit 28 Days Later.
This review of The Girl with All the Gifts (2016) was written by Bitescreen on 20 Jun 2017.
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