Review of The Breakfast Club (1985) by Rainer K — 17 Aug 2013
Auf meine alten Tage verfalle ich doch noch der John Hughes-Magie. Nach dem guten Eindruck den Ferris Bueller auf mich hinterlassen hatte, stürzte ich mich auf Hughes' persönlichstes Werk.
The Breakfast Club erzählt die Geschichte von fünf Highschool Schülern die an einen Samstag Nachsitzen aufgebrummt bekommen haben. Es handelt sich bei ihnen um athlete" Andrew (Emilio Estevez), basket case" Allison (Ally Sheedy), brain" Brian (Anthony Michael Hall), princess" Claire (Molly Ringwald) und criminal" John (Judd Nelson).
Die fünf sind grundverschieden, über den Lauf des Tages entwickeln sie trotzdem eine Bande untereinander, vereint werden sie durch ihr gemeinsames Feindbild, den Schuldirektor Vernon (Paul Gleason).
Der Film wechselt rasant Tempo und Ausrichtung. Mal lockert Hughes die Geschehnisse mit Streichen am Direktor auf, mal entwickelt sich eine tiefgreifende Konversation zwischen den Schülern, mal verstoßen sie ganz einfach gegen die Regeln - einfach so.
The Breakfast Club ist ein anti-autoritäres Statement, dass Hughes aus den Erfahrungen seiner eigenen Schulzeit konstruiert hat. Die verschiedenen Charaktere kennen wir alle, aber der Film gibt sich nicht zufrieden Stereotypen zu bedienen (und das ist letztendlich auch die Aussage des Briefs" des Breakfast Clubs" an Vernon), sondern zeigt die Vielschichtigkeit, die jeden einzelnen von ihnen ausmacht. Ein großes Lob muss daher auch an die Darsteller gehen, die ständig zwischen Slapstick und Tragödie hin- und herwechseln müssen.
The Breakfast Club ist zu Recht einer der quintessentiellen High School- bzw. Teenagerfilme aller Zeiten, und Don't You Forget About Me" von Simple Minds wird mir noch länger ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
This review of The Breakfast Club (1985) was written by Rainer K on 17 Aug 2013.
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