Review of Terminal Velocity (1994) by Leandro D — 23 Jan 2010
Nach vor kurzem durch die Gazetten kursierenden Schlagzeilen ist es irgendwie ein anderes Gefühl, Charlie Sheen in einem Film mit Messer in der Hand zu sehen â?? ein besonderer Adrenalinrausch quasi. Bei "Tödliche Geschwindigkeit" geht dies aber sogar noch unter, da der Film an sich den Zuschauer bereits von einem Klimax in den nächsten jagt. Für die Umsetzung verantwortlich zeigt sich Deran Serafian, der momentan eher im amerikanischen TV-Markt zu finden ist, "Tödliche Geschwindigkeit" war einer der wenigen seiner Filme, die tatsächlich Lichtspielhäuser von innen gesehen haben.
Die Story an sich ist ziemlich unglaubwürdig, wird aber von den gut aufgelegten Schauspielern (allen voran Charlie Sheen, Natassja Kinski und James Gandolfini) sehr gut vermittelt. Durch die dynamische Regie und die actionreiche Umsetzung sowie in einigen Szenen auch durch die passende, adrenalintreibende Musik vergisst der Zuschauer für die Filmdauer von 90 Minuten aber, wie lächerlich einige der Stunts und Plot-Twists eigentlich sind, lehnt sich zurück und genie�t einfach das, was sich auf dem Bildschirm tut.
Insgesamt ist "Tödliche Geschwindigkeit" ein spannendes, actionreiches und atemberaubendes Kind der 90er, dem zwar keine cineastische Bedeutung aber dafür umso mehr Spa� für Freunde des gepflegten amerikanischen Popcorn-Kino beigemessen werden kann.
This review of Terminal Velocity (1994) was written by Leandro D on 23 Jan 2010.
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