Review of Poseidon (2006) by Jochen W — 03 Nov 2009
Was dem Film nicht zu Unrecht als offenkundige Lieblosigkeit und Desinteresse vorgeworfen wird, könnte man freilich auch als durchaus legitime Verfahrensweise stereotyp organisierter Genreformen betrachten, in einem Verdichtungsprozess die verwendeten Klischees nicht mehr auszuerzählen, sondern eher vorauszusetzen.
Leider aber krankt POSEIDON vor allem am Handwerk und lässt Gespür für Räumlichkeit und Haptik vermissen. Letztlich ist das hier nur ein unglaublich teurer Film, der, von sehr wenigen packenden Momenten abgesehen, aussieht und erzählt ist wie ein TV-Event-Movie.
This review of Poseidon (2006) was written by Jochen W on 03 Nov 2009.
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