Review of Phantoms (1998) by Scott Simon M — 20 Jan 2010
Joe Chappelle ist ein Stammregisseur der TV Serie "CSI Miami" (23 Folgen von 2002-2009) und verfilmte mit "Phantoms" ein Buch von Erfolgsautor Dean Koontz. Mit Peter O'Toole, Ben Affleck, Liev Schreiber und Rose McGowan sind einige bekannte Stars mit an Bord.
"Phantoms" ist ein weiterer Beitrag der Kategorie "Hauptdarsteller haben keine Ahnung von nichts" und genau das macht auch die Spannung des Films aus. Vom ersten Moment, als die beiden Schwestern in die Kleinstadt kommen bis zum hilflosen (und verrückten) Getue der Polizei merkt man als Zuschauer auch dank der guten Darsteller die Verzweiflung und die �berforderung mit der Situation, die sich langsam aber sicher steigt. Durch atmosphärische, oft unterschwellige aber auch oft imposale Musik wird das Geschehen hervorragend untermauert. Der Film ist routiniert inszeniert und lässt den Zuschauer über weite Strecken von einer �berraschung (einige davon vorhersehbar und klischeebehaftet) in die nächste taumeln. Das Finale ist da schon eher einer der schwächeren Parts des Films, da er das zuvor aufgebaute Mysterium komplett zerstört. Zwar ist das Ende gut, versteht mich nicht falsch, es ist aber etwas zu konventionell. Dem Film hätte ein etwas offeneres Ende besser getan.
Kühl betrachtet ist "Phantoms" kein weltbewegender oder revolutionärer Film. Er ist aber eine routinierte Umsetzung einer guten Geschichte mit tollen Schauspielern, die Fans amerikanischer Horror-Thriller spannende 90 Minuten bescheren kann.
This review of Phantoms (1998) was written by Scott Simon M on 20 Jan 2010.
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