Review of Paranormal Activity (2007) by Lita B — 18 May 2018
Eine kleine Perle des Horrorfilms ist Oren Peli hier gelungen. Ganz in der Tradition von Blair Witch Projekt wird dem Zuschauer auch hier suggeriert, er schaue gefundes Filmmaterial. Dieses Subgenre des Found Footage ist spätestens seit dem oben genannten Blair Witch Projekt ein fester Bestandteil des Horrorfilmgenres.
Der mit 10000 $ äußerst günstig gedrehte Film spielt hauptsächlich im Haus von Katie und Micah. Katie, die sich schon in ihrer Kindheit von Dämonen verfolgt fühlte und Micah, der aus diesem Grund die Videokameras erwarb, um dem Mysterium auf den Grund zu gehen.
Dabei läuft es darauf hinaus, dass Micah und Katie tagsüber das Filmmaterial analysieren und eben nachts die Kamera im Nachtsichtmodus die Geschehnisse im Haus filmt: Mal bewegt sich die Schlafzimmertür, die das Paar stets offen lässt, dann wieder nimmt ein Tonbandgerät Geräusche auf, die nach näher kommenden Schritten klingen.
Die sich entwickelnde Dramaturgie funktioniert deshalb, weil die Figuren sehr natürlich miteinander umgehen und man so auch genreübliche Fehler in der inneren Logik übersieht, wie die grundsätzliche Fragen, warum sie nicht fliehen.
Alles in allem funktioniert der Film durch die Kraft der Suggestion und dem natürlichen Spiel der Darsteller..
This review of Paranormal Activity (2007) was written by Lita B on 18 May 2018.
Paranormal Activity has generally received positive reviews.
Was this review helpful?
