Review of Paranoid Park (2007) by Leo K — 16 Dec 2010
Gus Van Sant spaltet sich ja schizophren auf in einen groÃartigen impressionistischen Filmemacher und einen völlig uninteressanten Kommerzfilmer von Biopics und allerlei plumpem Gutmenschenzeugs. PARANOID PARK ist das bis dato jà 1/4ngste Lebenszeichen des relevanten Van Sant und rà 1/4ckt die experimentellere Linie seiner Arbeit nach dem solipsistischen LAST DAYS wieder in etwas weniger hermetische Gefilde.
Im Grunde erzählt PARANOID PARK sogar eine richtige, trotz der achronolgischen bis sanft assoziativen Erzählweise recht klare Geschichte. Die kriminalistische Struktur bleibt dabei eher im Hintergrund und tritt zurà 1/4ck hinter eine Art Milieuporträt, wenngleich diese dann auch wieder gröÃtenteils kristallisiert in den Wahrnehmungsbildern des jugendlichen Protagonisten Alex.
Auflösungen interessieren Van Sant hier glà 1/4cklicherweise nur am Rande, wenn auch deutlich stärker als in seinem anderen groÃen Teenager-Film ELEPHANT, auf dessen Struktur er hier durchaus anzuspielen scheint.
Wenn aber ELEPHANT ein höchst konzentriertes Stà 1/4ck Lyrik ist, dann schweift PARANOID PARK eher gen Ballade.
This review of Paranoid Park (2007) was written by Leo K on 16 Dec 2010.
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