Review of Midnight's Children (2012) by Daniel H — 21 May 2018
Eine wirklich kongeniale Adaption des ersten Romans von Salman Rushdie. Die Geschichte, nein, die Familiensaga, beschreibt die Geschichte des indischen Subkontinents vom Ende der Kolonialherrschaft bis zur Abspaltung Pakistans und Bangladeshs, beinhaltet kriegerische Auseinandersetzungen ebenso wie die brutalen Säuberungen der Slums von Bombay durch Indira Ghandis, am Bespiel einer Familie.
Das Spannende ist jedoch, dass die Geschichte und die Schicksale der Protagonisten im parallel zu der Geschichte des Subkontinents laufen, kein Wunder, sind die "Mitternachtskinder" doch um Mitternacht des 15. Augusts 1947 geboren, die Stunde der indischen Unabhängigkeit.
Die kindliche Distanz der realen Ereignisse könnte man dem Film vorwerfen, allerdings fesselt der so erzeugte Zauber und die zum Teil komische Surrealität den Zuschauer.
Es war von Vorteil, dass Salman Rushdie selbst das Drehbuch verfasste und so die Essenz seiner Romanvorlage einfangen konnte.
This review of Midnight's Children (2012) was written by Daniel H on 21 May 2018.
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