Review of Kong: Skull Island (2017) by Bitescreen — 20 Jun 2017
Die ersten Bilder von Kong – Skull Island implizierten eine ungewöhnliche Mischung aus Creature Feature und Antikriegsfilm. Daraus ist leider nichts geworden: Jordan Vogt-Roberts Beitrag zum King Kong-Universum ist ein größtenteils unterhaltsamer, aber ultraflacher Blockbuster, der die Prämisse von Peter Jacksons gleichnamigem Monster-Thriller mehr schlecht als recht kopiert: Zum Ende des Vietnamkrieges wagt sich eine bunte Truppe aus Soldaten und Zivilisten auf die Heimatinsel des Riesenaffen.
Bevor man sich versieht, rennt man schreiend um sein Leben – vor den CGI-Pranken Kongs und zig anderen nervigen Viechern. Die sind zwar schick animiert, dafür aber langweilig gestaltet und tauchen viel zu kurz auf.
Außerdem verschießt Kong – Skull Island viel zu schnell sein Spannungspulver und überlässt so gut wie nichts der Fantasie, während sonst starke Schauspieler wie Tom Hiddleston oder John Goodman mit ihren blassen Figuren kämpfen.
Einzig John C. Reilly als schratiger Bruchpilot bringt etwas Witz in das ansonsten uninspirierte Krawallfest.
This review of Kong: Skull Island (2017) was written by Bitescreen on 20 Jun 2017.
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