Review of Knock Knock (2015) by Bitescreen — 21 Jun 2017
Eli Roth mag Filmverweise – liegt wohl an der engen Freundschaft zu Zitatkönig Quentin Tarantino. Nach der Menschenfresser-Hommage The Green Inferno wendet sich Roth in der Home-Invasion-Variante Knock Knock einem anderen bekannten Thema zu.
Architekt Evan bleibt das Wochenende daheim, während sich die Familie am Strand sonnt. Zum Arbeiten kommt er jedoch nicht, denn plötzlich stehen zwei vom Regen durchnässte Mädels in der Tür – und bevor das rettende Taxi kommt, landet man sich windend in Bad und Bett.
Der Morgen ist ein Schlag ins Gesicht: Die zu völligen Psychopathinnen mutierten Girls wollen nicht gehen und nehmen Evan die Designer-Butze auseinander – und bei Sachschäden bleibt es nicht. Ziemlich frech schnappt sich Eli Roth den Plot von Death Game und die Psychospielchen von Funny Games und Hard Candy, nutzt aber statt Subtilität stets den Holzhammer.
Doch das holprige Drehbuch, hölzerne Dialoge und ein wirklich mieser Keanu Reeves ändern nichts daran, dass Knock Knock als trashiger Thriller einen Riesenspaß macht.
This review of Knock Knock (2015) was written by Bitescreen on 21 Jun 2017.
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