Review of Iron Man 2 (2010) by Rainer K — 28 Jul 2013
Iron Man 2 ist der vielgescholtene kleine Bruder, der immer wieder unschmeichelhaft mit seinem Vorgänger verglichen wird. Diese Kritik kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ebenso wie der erste Iron Man-Film hat nämlich auch Iron Man 2 einige großartige Momente, viele gute Szenen und ein paar exorbitante Schwächen.
Die Schwächen liegen wie auch im ersten Teil in den Bösewichten. Ivan Vanko alias Whiplash ist einer der Schwächsten und Uninspiriertesten Supervillains, die je eine Kinoleinwand bevölkern durften. Noch dazu ist Mickey Rourkes Performance einfach nur strange. Unfreiwillig komisch sind seine Konversationen mit Sam Rockwell, der Justin Hammer, Starks Konkurrenten am Waffenmarkt, verkörpert.
Hammer ist ein fester Trottel und durch und durch nervig. Zwar ist das bis zu einem gewissen Punkt gewollt, aber eigentlich ist er zu sehr Lachfigur um ernsthaft Gefahr auszustrahlen.
Positiv, ist jedoch der kontinuierliche Einbau von S.H.I.E.L.D in das Marvel Universum. Wir bekommen mehr von Nick Fury zu sehen, Scarlett Johansson in einem engen Kampfanzug (Yay!) und Agent Coulson (Clark Gregg) hat ebenfalls eine etwas größere Rolle.
Die unzähligen Erzählstränge und Subplots die immer wieder eingeworfen werden um die Story aufzulockern, gehören ebenfalls zu den Stärken von Iron Man 2. Tonys zunehmende Palladiumvergiftung, seine angehende Romanze mit Pepper Potts, die durch das Auftauchen von Scarlett Johansson beeinträchtigt wird, und seine Suche nach dem Geheimnis seines Vaters hängen alle irgendwie zusammen und führen später zum Showdown.
Iron Man 2, ist wie Iron Man und Iron Man 3 solides Popcornkino mit hohem Unterhaltungswert nach bewährter Marvelrezeptur. Diese Rezeptur steht aber auch für keinerlei tieferen Sinn oder cinematischen Anspruch.
This review of Iron Man 2 (2010) was written by Rainer K on 28 Jul 2013.
Iron Man 2 has generally received positive reviews.
Was this review helpful?
