Review of How to Lose a Guy in 10 Days (2003) by Elle E — 31 Aug 2010
Gar keine so blöde Idee eigentlich, die Utopie der romantischen Komödie mit einem beiderseitigen web of lies zu verschalten und so einen Kern von künstlerischer Wahrheit aus dem Zentrum des Falschen zu entwickeln.
Der interessante RomCom-Auteur Marc Lawrence hatte �hnliches in TWO WEEKS NOTICE versucht. Aber ach, es gibt kein richtiges Leben im Falschen, und in der SEX AND THE CITY Welt dieses Films gähnt unter jedem hochglanzpolierten Werbefoto ein Abgrund.
Ein gro�er Film wäre HOW TO LOSE A GUY IN 10 DAYS dann geworden, wenn er dies ästhetisch gespiegelt hätte oder aber im Utopischen träumerisch aufgelöst hätte. Hier geschicht nichts von beidem; alles bleibt wie es ist auf ewig und immerdar, keine Läuterung, nur ein kreuzbanaler Erkenntnisprozess - Cosmopolitan ist kein Politmagazin -, keine Erlösung, nicht einmal die Frage, was es denn sein könnte, das nicht richtig ist.
"Where is my dream?" (Sandy Williams).
This review of How to Lose a Guy in 10 Days (2003) was written by Elle E on 31 Aug 2010.
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