Review of Don't Breathe (2016) by Kayven17 — 11 Sep 2016
Deutsche Review – Kritik.
Don’t Breathe ist ja so eine Sache. Tatsächlich bin ich ziemlich spontan ins Kino gegangen und hatte nicht wirklich eine Erwartungshaltung. Deswegen schreibe ich auch nicht weiter um den heißen Brei und komme schleunigst zu meiner Kritik.
Story.
- Ich werde nichts über Handlung erzählen! –.
Die Handlung allgemein ist nicht sehr komplex, aber in den passenden Momenten skrupellos. Das gefiel mir sehr. Der Anfang war eher schwach weil ich sagen muss, dass die Anfangsszene mehr spoilert als man eigentlich am Anfang wissen will. Trotzdem baut die Qualität von Minute zu Minute auf und steuert auf einen guten Höhepunkt hin. Der „Epilog“ darauf ist tatsächlich das schwächste am Film, da er dann doch nicht so konsequent ist wie er eigentlich vorgibt. Hier hätte ich mir tatsächlich ein Ende wie in G.R. Martin’s Büchern erhofft. Trotzdem hat die Handlung tolle Momente und sogar Wendungen die ich nicht kommen gesehen habe. So wird der Film nämlich im Verlauf der Handlung sehr verstörend.
Schauspielerische Kunst.
Die Hauptfiguren machen in den gefährlichen Situationen eine sehr gute Rolle! In den meisten Fällen reagieren die Figuren sogar richtig schlau. Tatsächlich hätte ich außer bei einer Figur (die ich nicht als Hauptfigur sehe) genau das Gleiche gemacht wie du Hauptfiguren (wenn ich darauf überhaupt gekommen wäre). Der Gegenspieler ist brilliant geschrieben. Man muss weißt am Anfang nämlich noch gar nicht, wer hier wirklich der „Böse“ ist. Erst gegen Ende wird einem klar was/wer der Böse genau ist! Sehr unterhaltsam sowas in einem Film zu sehen. Die Nebenfiguren sind tatsächlich sehr schwach, überzeichnet und eintönig. Ein Glück, dass diese Leute auch nur maximal 2 Minuten Auftritte im Film haben.
Technik/ Bildbearbeitung.
Der Film baut hat sehr dichte Kameraaufnahmen und kommt somit sehr gut rüber. Oftmals täuscht einen die Position der Kamera und macht somit einen falschen Eindruck von der Szene. Liest sich auf den ersten Blick als meine ich das negativ, aber im Gegenteil. Somit entstehen erst die gelungenen Wendungen. Trotzdem habe ich etwas zu bemängeln. So gibt es in diesem Film wieder so Szenen, die es zwar im Trailer gab, aber im fertigen Film nicht einmal vorkam. Bei diesem Film war es zwar nicht viel, aber mir geht es ums Prinzip. Die Szene aus dem Trailer „Dad, ich habe Mist gebaut“ kam nicht vor. Vielleicht habe ich sie auch einfach übersehen, deswegen gebe ich da auch keinen Punktabzug, aber ich fand es schade, weil es eigentlich sehr passend gewesen wäre. Aber egal.
Sound/ Voice.
Der Sound ist wahrlich der Sieger der Kritik. Hier wird wirklich gut mit dem Sound gearbeitet. Allerdings hätte ich mir sogar noch mehr gewünscht. Trotzdem sehr gelungen. Die Atmosphäre ist sehr gelungen. Die deutsche Synchro ist bei den wichtigen Figuren sehr gelungen. Bei den Nebendarstellern war die Synchro ein bisschen lustlos, aber da sie ja kaum vor kommen spielte das keine große Rolle.
Fazit:
Der Film ist skrupellos, brutal, verstörend und bietet zwar keinen Horror, aber trotzdem ein verklemmendes Gefühl, sodass man am liebsten selbst ruhig bleibt damit nichts passiert. Leider war ich weder vom Anfang noch vom Ende begeistert. Die Mitte des Films ist aber Qualität auf höchsten Niveau. So einen Film habe ich nach dem meiner Meinung nach enttäuschenden „Lights Out“ wirklich gebraucht. Trotzdem ist der Film kein Meisterwerk. Wer ihn nicht schaut wird jetzt nicht Filmgeschichte verpassen. Für die große Leinwand lohnt er sich um ehrlich zu sein auch nicht wirklich. Ein gemütlicher Abend lohnt sich dagegen zu 100%.
This review of Don't Breathe (2016) was written by Kayven17 on 11 Sep 2016.
Don't Breathe has generally received positive reviews.
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