Review of Chef (2014) by Bitescreen — 21 Jun 2017
Im Rahmen des Food-Films loten Regisseure meist menschliche Leidenschaften aus. Kein Wunder – schließlich ist Essen für viele eine Herzenssache. Kiss the Cook-Regisseur und Hauptdarsteller Jon Favreau macht das nicht anders: Als Koch Carl Casper nach einem drögen Restaurantjob einen Food-Truck für kubanische Sandwiches eröffnet, blühen Berufs- und Privatleben gleichermaßen auf.
In puncto Plot nichts Neues, überrascht Favreaus Film dafür anderswo: Sein Alter Ego ist direkt, emotional – und handelt generell eher unkonventionell. So lässt er seinen 10-jährigen Sohn auch mal Marvin Gayes “Sexual Healing” trällern oder Cerveza trinken.
Auch der infantile, aber immer herzliche Humor macht spontane Sätze, während der fantastische Blues-Jazz-Raggae-Samba-Soundtrack eine ohnehin kurzweilige Komödie noch beschwingter macht. Nur der deutsche Titel von Chef ist völliger Mumpitz – eine Romanze ist Kiss the Cook nämlich nie.
This review of Chef (2014) was written by Bitescreen on 21 Jun 2017.
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