Review of The Cameraman (1928) by Jochen W — 29 Nov 2009
Buster Keaton ist deshalb so brillant, weil er hinter dem Humor auch die dem Slapstick innewohnende Tragik verstanden hat: skizziert doch dieser nichts als die auÃ?er Kontrolle geratende, zerbrechende Welt und den Aufstand der Dinge und der Elemente gegen das Individuum.
Keaton ist buchstäblich immer einen Schritt daneben, neben der Welt, neben der Zeit, neben der Balance. Und schafft es letztendlich doch, darin sind seine Filme wie so viele der frühen Filme recht eigentlich Märchen, sich selbst zu ermächtigen und als Individuum zu behaupten gegen alle Widerstände.
This review of The Cameraman (1928) was written by Jochen W on 29 Nov 2009.
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