Review of On the Job (2013) by Bitescreen — 21 Jun 2017
Es ist die perfekte Tarnung: Die Häftlinge Daniel und Tatang agieren vom Knast aus als Profikiller – jeder inszenierte Freigang endet mit minimum einem Toten. Da auffällig viele aus politischem Umfeld stammen, vermuten Haudegen-Cop Acosta und Newcomer-Superbulle Francis eine korrupte Verschwörung – rennen bei den Ermittlungen jedoch gegen Wände – bis mehr als nur die Nase blutet.
Erik Matti setzt in seinem Thriller-Drama On the Job auf Authentizität statt Pomp: Dezente Wackler und schnelle Zooms im reizvollen Manila-Setting erinnern an die Doku-Ästhetik Michael Manns, während Matti bevorzugt das komplizierte Privatleben der nie schwarz-weißen Figuren fokussiert.
Die raren, aber spannenden Früh-John-Woo-Actionszenen prägt derweil ein angenehmer Noir-Look. So ist On the Job abseits einer ungeschickten Sexszene und einem CGI-Ausrutscher ein stiller, stilvoller Beitrag zum Asia-Crime-Genre.
This review of On the Job (2013) was written by Bitescreen on 21 Jun 2017.
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