Review of Burning (2018) by Bitescreen — 14 Apr 2019
Im wuseligen Seoul trifft Jong-su zufällig seine alte Mitschülerin Hae-mi wieder – die den schüchternen Tagelöhner kurzerhand zum schnellen Sex ins Mini-Apartment einlädt. Als Gegenleistung passt er ein paar Tage auf ihre Katze auf, als Hae-mi in Afrika urlaubt – und mit dem hübschen wie stinkreichen Ben (Korea-Starexport Steven Yeun) im Gepäck wiederkommt.
Zu dritt trifft man sich zum Fine-Dining, Feiern im Club oder zum Kiffen auf dem Land – wo Ben Jong-su schließlich ein dunkles Geheimnis anvertraut. Dann verschwindet Hae-mi plötzlich. Eine unerreichbare Frau, Jazz und eine komische Katze: Die Haruki-Murakami-Verfilmung Burning hat einige Lieblingsthemen des Erfolgsautors an Bord.
Und auch Regisseur Chang-dong Lee gibt sich nicht mit nur einem Genre zufrieden. So dümpelt der überlange Film ewig als gut gespieltes und stimmungsvolles Mystery-Liebesdrama herum, nur um sich im letzten Drittel plötzlich in einen uninspirierten und zudem vorhersehbaren Krimi zu verwandeln.
This review of Burning (2018) was written by Bitescreen on 14 Apr 2019.
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