Review of Bound to Vengeance (2015) by Bitescreen — 21 Jun 2017
Eve erwacht angekettet im Keller des Psychopathen Phil – aber Leichtsinn und ein praktisch positionierter Ziegelstein befreien das Mädchen aus ihrem Matratzen-Gefängnis. Als sie auf Fotos noch lebender Leidensgenossen stößt, mutiert das blutjunge Blondchen zur Früh-Feministin: Mit dem krächzenden Killer in der provisorischen Hundeschlinge startet im Terror-Truck eine Befreiungsaktion durch die finstersten Vororte von Los Angeles – im nächtlichen Racherausch jedoch bleibt die Moral schnell auf der Strecke.
So unglaubwürdig die Prämisse von Bound to Vengeance auch ist: José Manuel Craviotos smarte Abwandlung des ausgelutschten Rape-and-Revenge-Themas sorgt für enorme Kurzweil und zahlreiche überraschende Wendungen.
Nur mäßig talentierte Schauspieler, Haudrauf-Gewalt und ein zeitweise nervtötender Industrial-Sound holen den sonst handwerklich soliden Thriller auf den Boden zurück.
This review of Bound to Vengeance (2015) was written by Bitescreen on 21 Jun 2017.
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